Konzept
Hilf mir, es selbst zu tun" (Maria Montessori)
Nach diesem Motto erziehe ich meine eigenen Kinder, aber auch meine Tageskinder. Mit der Liebe zum Kind arbeite ich als Tagesmutter in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Kind. Wir pflegen ein familiäres Verhältnis. Durch meine Arbeit unterstütze ich die Eltern in der Zeit, in der sie sich nicht um ihr Kind kümmern können. Dadurch verschaffe ich ihnen die Zeit, die sie benötigen und halte ihnen den Rücken frei.
Wie ich betreue:
Das Verhältnis mit den Kindern soll in erster Linie auf Spaß und Vertrauen basieren.
Folgende Schwerpunkte sind mir in meiner Arbeit wichtig: - Erziehung zur Selbständigkeit - Individuelle Entwicklungsförderung - Rituale / Regeln - Ernährung -Umgangsformen / Gemeinschaftsbewusstsein -Freispiel
Erziehung zur Selbständigkeit
Die Kinder lernen bei mir von Anfang an, viele Dinge im Alltag selbst zu machen. Dazu gehört das selbständige Schuhe an-und ausziehen, Hände waschen usw. Ich bin immer bei den Kindern um sie zu unterstützen, wenn sie etwas noch nicht alleine schaffen. Sie können jederzeit um Hilfe bitten, falls etwas noch nicht so gut alleine klappt.
Individuelle Entwicklungsförderungen
Jeder ist ein Individuum und hat seine Stärken und Schwächen. Diese gilt es zu erkennen und zu stärken bzw. auszugleichen. Bei meiner Arbeit mit den Kindern achte ich auf jedes Einzelne, was es schon kann und woran es Interesse hat. Das gilt in allen Lebensbereichen und Entwicklungsschritten. Jeder benötigt seine eigene Zeit und hat seinen eigenen Rhythmus wie er sich entwickelt und um sich selbst zu finden. Rituale / Regeln In der gesamten Betreuungszeit haben die Kinder Rituale, die ihnen den Alltag erleichtern, aber auch Regeln die Grenzen setzen.
Umgangsformen / Gemeinschaftsbewusstsein:
Ein freundlicher und höflicher Umgang untereinander ist mir als Tagesmutter sehr wichtig. Deshalb lerne ich den Kleinsten auch schon, dass ein "Bitte" und "Danke" normale Umgangsformen sind. Das Gemeinschaftsbewusstsein stärke ich mit Gruppenspielen. Beispielsweise helfen die Großen den Kleinen in verschiedenen Situationen, die sie selbst noch nicht bewältigen können.
Freispiel
Den ganzen Tag über haben die Kinder immer wieder Zeit für das Freispiel. Hier können Sie selbst entscheiden, womit sie spielen wollen und dadurch auch ihre Fähigkeiten festigen und Neues, sowie sich selbst entdecken. Ob gemeinsam oder alleine dürfen die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen, die Natur entdecken und ihre Umgebung erkunden.
Ernährung:
Ich koche immer frisch und abwechslungsreich. Mir ist es wichtig, dass die Kinder von Anfang an den Umgang mit Lebensmitteln kennen lernen und auch bei der Zubereitung mithelfen dürfen. Es gibt einen wöchentlichen Speiseplan, der auch einmal pro Woche Fisch beinhaltet. Auf besondere Ernährung/Allergien der Tageskinder, nehme ich immer Rücksicht. Fleisch gibt es nur in Ausnahmen wie z.B. an Festen.
Elternarbeit:
Die Zusammenarbeit mit den Eltern liegt mir sehr am Herzen, da ich ein familiäres Verhältnis pflege. Es finden regelmäßige Treffen wie beispielsweise Elternnachmittage, Weihnachts- und Sommerfeste statt. Hier können sich die Eltern kennenlernen und haben auch die Möglichkeit, sich austauschen. In einzelnen Elterngesprächen werden die Entwicklung und andere wichtige Themen mit den Eltern besprochen. Auch Probleme können hier angesprochen werden und gemeinsam wird nach einer Lösung gesucht.
Eingewöhnung
Jedes Kind ist individuell, genauso auch die Eingewöhnung. Wieviel Zeit für welchen Schritt benötigt wird, ist ganz stark davon abhängig wie das Kind in der Gruppe ankommt und wie schnell es eine Bindung zu mir aufbaut. Trennung und die Erweiterung der Zeiten ohne Eltern sind bei jedem Kind unterschiedlich.
Die Eingewöhnung ist grundsätzlich erst abgeschlossen, wenn das Kind seine Tagesmutter als sichere Basis, als eine weitere Bezugs- und Vertrauensperson akzeptiert hat. Die Kinder geben den Takt an und ich richte mich nur nach dem Kind. Jeder bekommt soviel Zeit wie es braucht um sicher in der Gruppe anzukommen.

